/ Kursdetails

212-10117 "Herrin ihrer selbst" - Zahnkunst, Wahlrecht und Vegetarismus: Margarete Herz (1872-1947) und ihr Freundinnen-Netzwerk

Beginn: Do, 25.11., 19:00-20:30 Uhr, Stadtmuseum Tübingen, Kornhausstraße 10
Kursleitung: Ingeborg Boxhammer

Herrin ihrer selbst« sein – wie geht das als ledige jüdische Frau im Deutschen Kaiserreich? Eigene Wege gehen, sich selbst verwirklichen? Margarete Herz macht sich als Zahnbehandlerin selbstständig, tritt aus der jüdischen Gemeinde aus und kämpft zusammen mit ihrer Lebensgefährtin Helene Wolff (1871–1917) für das demokratische Frauenwahlrecht. Später betreibt sie ein Reformhaus. Doch der erstarkende Antisemitismus und die NS-Diktatur zerstören nicht nur ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Ingeborg Boxhammer, M. A., freiberufliche Historikerin, Germanistin, Software-Trainerin und Mitherausgeberin des mehrsprachigen Online-Portals lesbengeschichte.org. Letzte Veröffentlichungen bei Hentrich & Hentrich: »Herrin ihrer selbst«: Zahnkunst, Wahlrecht und Vegetarismus. Margarete Herz und ihr Freundinnen-Netzwerk (2019); zuvor in der Reihe Jüdische Miniaturen: Marta Halusa und Margot Liu. Die lebenslange Liebe zweier Tänzerinnen (2015).

In Kooperation mit dem Stadtmuseum Tübingen im Rahmen der Ausstellung »Queer durch Tübingen. Anders lieben – anders leben«.

Ein Veranstaltung in der Reihe: "Jüdische Lebensentwürfe in Deutschland“, gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Do, 25.11., 19:00-20:30 Uhr

ohne Gebühr

Stadtmuseum Tübingen, Kornhausstraße 10

Anmeldung erforderlich über das Stadtmuseum, Tel.: Tel.: 07071 2041711






Anmeldung erforderlich über das Stadtmuseum, Tel.: 07071 2041711

Termine

Datum
Do., 25.11.2021
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
,



Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an:


Dr. Patricia Ober

Patricia Ober
07071 5603-31
E-Mail schreiben