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212-10113 Vergebens gelebt und gearbeitet - wie der schwäbisch-jüdische Dichter Berthold Auerbach am Antisemitismus seines Ex-Freunds Richard Wagner zerbrach

Kursdaten:
1 Termin, So., 14.11.2021, 11:00-12:30 Uhr
0,00 €, vhs, Saal
Kursleitung: Dr. Kurt Oesterle
Jule Hölzgen

Mit Richard Wagners Pamphlet »Das Judentum in der Musik« begann in Deutschland um 1870 der moderne Rassenantisemitismus. Der Dichter Berthold Auerbach (Schwarzwälder Dorfgeschichten), lange ein Freund und Mitstreiter Wagners, war einer der wenigen, die die Wirkung dieser Schrift richtig einschätzten und von ihr in tiefe Resignation getrieben wurden; dennoch erhellen seine Aufzeichnungen dazu den Judenhass der Epoche wie nichts sonst.

Vortrag für zwei Stimmen, gesprochen vom Autor sowie von Jule Hölzgen

Kurt Oesterle, Jg. 1955, Schriftsteller in Tübingen, zuletzt erschien das kommentierte Lesebuch gegen Antisemitismus »Eine Stunde ein Jude«. 

Jule Hölzgen, Jg. 1994, Sprechkünstlerin aus Stuttgart, tätig u. a für den Südwestrundfunk sowie die Akademie für gesprochenes Wort.

Ein Veranstaltung in der Reihe: "Jüdische Lebensentwürfe in Deutschland“, gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.







Termine

Datum
So., 14.11.2021
Uhrzeit
11:00 - 12:30 Uhr
Ort
vhs, Saal, Katharinenstraße 18, 72072 Tübingen



Kursort

vhs, Saal

Katharinenstraße 18
72072 Tübingen

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an:


Dr. Patricia Ober

Patricia Ober
07071 5603-31
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