/ Kursdetails

201-10019 Kein Ende der Gewalt? Wie kann eine Friedensethik im 21. Jahrhundert aussehen?

Beginn 28.04.2020
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung

Zu diesem Kurs sind keine Informationen über Dozenten verfügbar.

Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff

In der Friedensethik vollzog sich in den vergangenen Jahrzehnten ein Paradigmenwechsel: Im Mittelpunkt steht nicht mehr die Frage, unter welchen Bedingungen die Anwendung militärischer Gewalt gerechtfertigt sein kann, sondern welche Wege zum Frieden führen. Der Vortrag analysiert die Kriegserfahrungen und Friedenshoffnungen der Menschen von der Antike bis zur Gegenwart. Er verfolgt die Entwicklung der Lehre vom gerechten Krieg und skizziert die Herausforderung einer Friedensethik für das 21. Jahrhundert. Dabei zeigen sich auch im Konzept des gerechten Friedens Spannungen und Widersprüche. Das Ziel der angestrebten Gewaltfreiheit gerät mit der Schutzverantwortung für Menschen in Not in Konflikt. Der Vortrag analysiert dieses ethische Dilemma und zeigt konstruktive Wege zu seiner Überwindung.


Prof. D. Schockenhoff zählt zu den führenden katholischen Theologen. Er ist Professor für Moraltheologie an der Universität Freiburg und ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und des Deutschen Ethikrates.


Die Veranstaltung ist Teil der Livestream-Reihe "vhs Wissen live" der vhs Erding und bietet Vorträge zu wichtigen aktuellen Themen von ausgewiesenen Expert/-innen an. Die vhs bietet die Veranstaltung als Online-Kurs an. Eine Anmeldung bis Di, 28.04., 13:00 Uhr und das Vorliegen Ihrer E-Mail-Adresse sind erforderlich. Sie bekommen den Zugangslink zugesendet. Dann können Sie die Veranstaltung live zu Hause vor ihrem eigenen PC verfolgen. Über ein Online-Fragetool können Sie Ihre Fragen in die Veranstaltung einbringen.



Anmeldefrist abgelaufen

Termine

Datum
Di., 28.04.2020
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
vhs online 099, Katharinenstraße 18, 72072 Tübingen



Kursort

vhs online 099

Katharinenstraße 18
72072 Tübingen

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an:


Dr. Patricia Ober

Patricia Ober
07071 5603-31
E-Mail schreiben