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181-10105V Schwules Tübingen in der Nachkriegszeit

Beginn 17.05.2018
Kursgebühr ohne Gebühr
Dauer 1 Termin
Kursleitung

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Karl-Heinz Steinle
Der Berliner Historiker Karl-Heinz Steinle entwickelt im Vortrag ein Panoroma des schwulen Tübingen in den Jahren 1945 bis 1970. Sie sind geprägt vom Paragrafen 175 StGB, der in seiner von den Nationalsozialisten verschärften Fassung bis 1969 bestehen blieb. Steinle geht ein auf die besonders hohen Ermittlungszahlen in Baden-Württemberg, auf Personen, die verfolgt wurden, aber auch auf Aktivitäten in Tübingen im Zuge der Liberalisierungsdebatten in den 1960er Jahren.
Karl-Heinz Steinle war ab 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Schwulen Museum in Berlin, ab 2009 dessen Geschäftsführer. Seit 2014 arbeitet er als freischaffender Historiker und Berater für Museen, Archive, Stiftungen und Filmproduktionen. Sein Schwerpunkt ist die Kulturgeschichte der Homosexualität in Deutschland und Europa von 1945 bis 1970. Seit 2013 gehört er zum Interview-Team des Archivs der anderen Erinnerungen der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. Der Vortrag an der vhs Tübingen geht auf ein Forschungsprojekt des Stadtarchivs Tübingens zurück, das unter dem Titel "Queer durch Tübingen" schwules und lesbisches Leben in der Vergangenheit der Universitätsstadt erforscht.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. Tübingen, der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. und der AIDS-Hilfe Tübingen-Reutlingen.



Keine Anmeldung notwendig.

Kursort

vhs, Saal

Katharinenstraße 18
72072 Tübingen

Termine

Datum
17.05.2018
Uhrzeit
20:00 - 21:30 Uhr
Ort
Katharinenstraße 18, vhs, Saal