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212-90001S Ausstellung: Jecheskiel David Kirszenbaum (1900 -1954) - Karikaturen eines Bauhausschülers zum Zeitgeist der Weimarer Republik

Kursdaten:
60 Termine, ab Fr., 15.10.2021, 09:00-21:00 Uhr
ohne Gebühr,
Kursleitung:

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Der Künstler Jecheskiel David Kirszenbaum wurde 1900 in Staszow (damals Russland, heute Polen) als dritter Sohn einer Rabbinerfamilie geboren. Obwohl er der jüdischen Religion sein Leben lang eng verbunden blieb, stand er ihr auch kritisch gegenüber und schloss sich der sozialistisch-zionistischen Hashomer-Hatzair-Jugend an. Das Leben im jüdischen Schtetl (Jiddisch ?????) war jedoch immer ein zentrales Thema seines künstlerischen Schaffens. Da nach Ausbruch des Polnisch-Sowjetischen Krieges für ihn die Gefahr bestand, zur polnischen Armee eingezogen zu werden, ging er 1920 als Bergmann ins Ruhrgebiet. In Duisburg wurde der Kunsthistoriker August Hoff (1892-1971) auf den jungen Maler aufmerksam und ermutigt ihn, ein Kunststudium am Staatlichen Bauhaus in Weimar aufzunehmen. 1923 begann er seine Studien in Weimar. Zu seinen Lehrern zählten Feininger, Klee und Kandinsky. Nach dem Umzug nach Dessau war sogar eine Anstellung als Bauhausmeister im Gespräch. Er zog jedoch 1926 als freischaffender Künstler nach Berlin. Neben seinen Arbeiten als Maler verdiente er seinen Lebensunterhalt u.a. als Karikaturist für linksliberale Blätter und die Arbeiterpresse in Berlin und München, u.a. für „Ulk“, „Querschnitt“, „Roter Pfeffer“, „Magazin für alle“ und „Jugend – Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben“, zum Teil unter dem Pseudonym „Duwdiwani“. 1929 stellte Kirszenbaum auf der "Juryfreien Kunstausstellung" in Berlin aus. Er wurde Mitglied der "Assoziation revolutionärer bildender Künstler" und nahm 1931 an deren Ausstellung teil.

1933 floh Kirszenbaum mit seiner Frau Helma Joachim nach Paris und wurde Mitglied der Ècole de Paris. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurden Kirszenbaum und seine Frau interniert und ein Großteil seiner künstlerischen Arbeiten vernichtet. Er kam zunächst in das Lager bei Meslay-du-Maine östlich von Rennes und dann in ein Arbeitslager im Dorf Saint-Sauveur bei Bellac im Département Haute-Vienne. Von dort konnte Kirszenbaum 1942 fliehen und sich bis zum Kriegsende verstecken. Seine Frau Helene war zunächst im Internierungslager Camp de Gurs nördlich der Pyrenäen inhaftiert. Sie wurde dort kurzzeitig entlassen und kehrt nach Paris zurück. 1943 wurde sie abermals verhaftet, über das nahe Paris gelegene Durchgangslager Drancy am 20. Januar 1944 nach  

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Volkshochschule Weimar im Rahmen von "vhs wissen live".


Ausstellung: 15.10. bis 17.21.2021

1. OG


Öffnungszeiten der Ausstellung:

Mo bis Fr: 08:30 bis 21:00 Uhr

Wochenende: 09:00 bis 17:00 Uhr


An den Wochenenden und in den Ferienzeiten gelten möglicherweise eingeschränkte Öffnungszeiten. Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch telefonisch bei der Anmeldung unter Tel.: 07071 5603-29.







Termine

Datum
Fr., 15.10.2021
Uhrzeit
09:00 - 21:00 Uhr
Ort
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Datum
Sa., 16.10.2021
Uhrzeit
09:00 - 21:00 Uhr
Ort
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Datum
Mo., 18.10.2021
Uhrzeit
09:00 - 21:00 Uhr
Ort
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Datum
Di., 19.10.2021
Uhrzeit
09:00 - 21:00 Uhr
Ort
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Datum
Mi., 20.10.2021
Uhrzeit
09:00 - 21:00 Uhr
Ort
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Datum
Do., 21.10.2021
Uhrzeit
09:00 - 21:00 Uhr
Ort
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Datum
Fr., 22.10.2021
Uhrzeit
09:00 - 21:00 Uhr
Ort
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Datum
Sa., 23.10.2021
Uhrzeit
09:00 - 21:00 Uhr
Ort
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Datum
Mo., 25.10.2021
Uhrzeit
09:00 - 21:00 Uhr
Ort
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Datum
Di., 26.10.2021
Uhrzeit
09:00 - 21:00 Uhr
Ort
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Dr. Patricia Ober

Patricia Ober
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