Mütterwand –eine Bilderwand aus der Jungsteinzeit


Am Di, 22.10., 19:30-21:30 Uhr gibt Regina Golke Auskunft darüber, ob die fast 6000 Jahre alte Mutterwand auf egalitäre Gesellschaftsstrukturen in der Jungsteinzeit verweist.

Unsere Ahninnen aus der Jungsteinstein hinterließen uns ein geheimnisvolles Gemälde. Es blieb in Minibruchstücken erhalten, aus denen die Mütterwand rekonstruiert werden konnte. Gezeigt wurde sie zum ersten Mal 2016 in der archäologischen Landesausstellung „4000 Jahre Pfahlbauten“. Regina Golke wird vor dem Hintergrund der Fundzusammenhänge und der neuesten Forschungsergebnisse der Frage nachgehen, welche Aussagen die „Mütterwand“ über die Weltanschauung und Kultur der Steinzeitfrauen zulassen. Ist die Bilderwand mit den sieben lebensgroßen Frauendarstellungen ein Beweis für matriarchale oder egalitäre Gesellschaftsstrukturen? Und welche Bedeutung haben die staumbaumähnlichen Zwischenmotive? Die Referentin lädt zudem zu meditativem Singen ein, um in die Spiritualität der frühen Menschen einzutauchen, und bietet eine kleine Kostprobe von einer gebackenen Clanmutter der „Mütterwand“ an.

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