Schreibwerkstatt: Poetische Notizen


Ab Di, 22.10. bietet Martin Betz eine Schreibwerkstatt an, die zugleich eine Schule der Beobachtung ist.

Ein Tagebuch geführt hat jeder mal, inzwischen verstaubt es in Dachboden-Kisten. Wenn wir doch darin lesen, dann rührt es uns eher peinlich an. Schnell weg damit! Dabei stellen prägnante Alltagsbeobachtungen den wichtigsten Schatz dar, den unser Leben eintragen kann. Wie schaffen wir es, einen Tag, einen Traum oder ein Gespräch in einer kurzen Notiz festzuhalten - so, dass wir es Jahre später wiedererkennen können? Und sogar andere damit fesseln können? "Die Welt hebt an zu klingen, triffst du nur das Zauberwort", sagt Joseph von Eichendorff. Es gilt, das Schlüssel-Detail oder jene Formulierung zu entdecken, worin sich ein Erlebnis vollständig wiederspiegelt. Mit ganz wenig Aufwand und ganz viel Gewinn lassen sich dann Notizhefte führen. Martin Betz bietet eine Schule der Beobachtung an - oder, wie er das lieber ausdrückt: Eine Einführung ins Offensichtliche. Gleichzeitig werden literarische Kurzformen wie Haiku, Tanka, Distichon und Epigramm vorgestellt und ausprobiert.

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