Kunst und Mäzenatentum im Rom des frühen 16. Jahrhunderts


Die Kunsthistorikerin Sylvia Lierau behandelt in ihrem Kurs ab Fr, 12.03., 08:15-11:30 Uhr, eine Blütezeit der Kunst in Rom.

Giuliano della Rovere (Julius II., genannt „der Schreckliche“) hatte die größten Künstler seiner Zeit nach Rom gerufen: Michelangelo, Raffael und Bramante. In seiner Amtszeit wurden die Arbeiten am Neubau von St. Peter begonnen, die Decke der Sixtinischen Kapelle und die sogenannten „Stanzen“ im Vatikan ausgemalt sowie urbanistische Projekte in die Wege geleitet, die noch heute im Stadtbild präsent sind. Sein Nachfolger Leo X. (Giovanni de‘ Medici) betätigte sich gleichermaßen als Förderer der Künste – und bezahlte mit Geld, das die Kirche vor allem mithilfe des Ablasshandels einnahm: ein Auslöser für die Reformation.

Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Bild: „Die Erschaffung Evas“ von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle

 

 


Zurück