Lesung: „Heimatt“ und andere Orte


Am Di, 11.10., 19:00-20:30 Uhr, lotet José F.A. Oliver, Heinrich-Böll-Preisträger 2021, seine badische, andalusische und literarische Heimat in einer Lesung im Saal der vhs aus.

 

Durch das Werk von José F.A. Oliver zieht sich die literarische Bearbeitung von Heimat in vielfältiger Weise. Er rekurriert dabei auf seine andalusische Herkunft, wandert zwischen den Welten des Schwarzwaldes und Andalusiens und vollzieht schreibend bei aller lokaler Verortung den Schritt ins Universale. In der Lesung wird José F.A. Oliver Gedichte und Essays aus seinem Werk präsentieren, in denen er seine badische, seine andalusische und seine literarische Heimat auslotet und die Tübinger Hörer/-innen dabei die ganze Welt als von Sprache erfüllten und erschaffenen Raum betreten lässt.

Die Jury für den Heinrich-Böll-Preis schreibt: „José F. A. Oliver gehört zu den herausragenden Lyrikern und Essayisten unserer Zeit. Die Sprachmagie seiner Verse sowie seiner Prosa, die ein Alphabet aus Aufbruch und Ankunft deklinieren, sind von analytischer Prägnanz, fein durchdacht und dabei von haptischer Lebenslust durchzogen.“

Eine Veranstaltung im Rahmen des Literatursommers Baden-Württemberg 2022, gefördert durch die Baden-Württemberg-Stiftung.

Anmeldung erwünscht!

Sie können an dieser Veranstaltung auch online über Zoom teilnehmen. Geben Sie in dem Fall bitte einfach den Link https://kurzelinks.de/l5rq in die Adressleiste Ihres Webbrowsers ein.

Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Foto: ©Privatarchiv José Oliver

 


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