Uganda von der Kolonialisierung bis heute


Gabriele Forst und Bernard Mugula Mutebi führen am Di, 19.10., 19:00-21:30 Uhr, in Geschichte und Gegenwart Ugandas ein.

Uganda, seit 1962 unabhängiger Staat und bis heute Mitglied des Commonwealth, hat ein schwieriges Erbe aus der Kolonialzeit. Auf dem Territorium des Staates, das aus der Berliner Konferenz hervorging, leben mehr als 49 Stämme. Die europäisch geprägte Verfassung des Landes trifft auf Stammesgesetze und Denkmuster, die seit Jahrhunderten gelten. Die Folgen zeigten sich im Vorfeld der 2021 anstehenden Wahlen. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Uganda sind vielseitig, u. a. im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Wir werden uns mit der Clanstruktur, den Wahlen, der postkolonialen Identität und den Perspektiven, die aus den neu entdeckten großen Erdölvorkommen resultieren, befassen. Im Gespräch mit Herrn Mutebi wird auch auf das vorherrschende Bild Europas bei Ugandern eingegangen.

Eine Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit der vhs Tübingen.

Weitere Informationen und Anmeldung hier.


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