Die Volkshochschule ist das größte Weiterbildungszentrum in Tübingen mit einem Angebot von über 2000 Veranstaltungen im Jahr.

Ziel der Volkshochschule ist es, allen Menschen die Möglichkeit einer kostengünstigen Weiterbildung und Persönlichkeitsentwicklung zu bieten. Dazu wird ein umfassendes Angebot aus verschiedenen Bereichen bereitgehalten:

Vorträge und Veranstaltungen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen, natur- und heimatkundliche Exkursionen, kunst- und kulturgeschichtliche Seminare, kreative und künstlerische Kurse, gesundheitsbezogene Veranstaltungen, Kurse zum Erlernen und Vertiefen von bis zu 30 verschiedenen Sprachen sowie Schulungen im Bereich der EDV und der beruflichen Bildung.

Die Volkshochschule Tübingen ist als Verein organisiert und besteht aus einem

Vorstand:

1. Vorsitzende: Ulrike Dimmler-Trumpp

Stellv. Vorsitzende: Ingrid Schneider-Hofmann

Reiner Thede, Dagmar Waizenegger

sowie einem

Beirat:

Hede Andresen-Kühn, Susanne Bächer, Heribert Bauer, Christopher Blum, Claudia Braun, Brigitte Duffner, Gottfried Gehr, Margot Hamm, Ingrid Fischer, Andrea Le Lan, Gotthilf Lorch, Silvia Maier, Prof. Dr. Bernhard Schmidt-Hertha, Kirsten Sonnenschein, Dr. Kurt Sütterlin.

Der Verein Volkshochschule Tübingen e.V. wurde im Mai 1947 mit der Aufgabe gegründet, „allen Schichten des Volkes die Möglichkeit zu geben, sich geistig, sittlich und politisch zu bilden. Insbesondere soll er in den Hörern der Volkshochschule den Geist der Humanität, der Demokratie, der sozialen Verantwortung und der Völkerverständigung wecken und wirksam werden lassen.“ 

Erwachsenenbildung als Daseinsvorsorge

Die Volkshochschule versteht sich als elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge.

Weiterbildung in der Volkshochschule...

  • analysiert die gesellschaftlichen Wandlungsprozesse.
  • unterstützt die Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung dieses Wandels durch Vermittlung von Schlüsselkompetenzen und ermöglicht es ihnen, sich die erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Wertmaßstäbe anzueignen.
  • gleicht unterschiedliche soziale Chancen aus und verringert Benachteiligungen.
  • ermöglicht Sinnsuche und Sinndeutung.
  • verbessert die Beschäftigungschancen, indem sie sich an den Erfordernissen des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes orientiert. Sie fördert unterschiedliche Zielgruppen wie Frauen, ältere Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund und Arbeitssuchende, die beruflich eingegliedert werden sollen, von denen konkret drohende Arbeitslosigkeit abgewendet werden soll, bei denen Teilzeitbeschäftigung in Vollzeitbeschäftigung überführt werden soll oder die keinen Berufsabschluss haben. Dazu führt sie Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem SGB III durch, die den Anforderungen der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung (AZAV) entsprechend zertifiziert sind.

Interkulturalität und Inklusion

Unser Verständnis von Interkulturalität, Integration und Inklusion beruht auf den Menschenrechten. Eine selbstbewusste Gesellschaft ist offen: Sie versteht Integration als gegenseitige Chance und nicht als Bedrohung. Integration heißt nicht Aufgabe der eigenen kulturellen Identität, weder der einen noch der anderen Seite. Inklusion bedeutet für uns, dass wir Menschen unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von eventuellen Behinderungen oder sonstigen individuellen Merkmalen Bildung nach ihren Bedürfnissen anbieten. Interkulturelle Öffnung und Inklusion sind Konzepte, die alle Bereiche unserer Arbeit durchdringen.

kundenfreundlich und offen für alle

Wir nehmen die Fragen, Anregungen und Wünsche unserer Kund/innen ernst. Unsere Kund/innen sind sowohl unsere Teilnehmenden als auch Betriebe, Organisationen, Behörden und Institutionen, mit denen wir im Bereich der beruflichen Bildung und der Integrationskurse kooperieren. An ihren Bedürfnissen orientiert sich unser Leistungsangebot. Inklusion und Willkommenskultur sind uns wichtig.

Unsere Kunden können von uns erwarten, dass …

  • sie kompetente Beratung, flexibles Handeln und freundliche Unterstützung erfahren.
  • sie umfassende Informationen und Orientierungshilfen erhalten.
  • sie gleichbehandelt werden und unsere Entscheidungen transparent und verständlich sind.
  • wir wirkungsvoll und kostenbewusst arbeiten und dabei soziale Gesichtspunkte berücksichtigen.
  • Ihre Bedürfnisse und Bedarfe in den Prozess der kontinuierlichen Verbesserung integriert werden.

guter Service durch motivierte Mitarbeiter/innen

Dies setzt voraus, dass...

  • die räumlichen und technischen Voraussetzungen gegeben sind.
  • Leistungen der Mitarbeiter/innen anerkannt und honoriert werden.
  • die Mitarbeiter/innen in ihrer beruflichen Entwicklung gefördert werden.
  • bei regelmäßigen Mitarbeitergesprächen mit ihnen gemeinsam Lösungen und Wege gesucht werden.
  • Vorgesetzte hinter den Entscheidungen ihrer Mitarbeiter/innen stehen und sie bei Bedarf partnerschaftlich unterstützen.
  • Zuständigkeiten eindeutig geregelt sind.
  • Eigeninitiative gefördert und Kritik zugelassen wird.
  • auf die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen geachtet wird.
  • Inklusion praktiziert wird.

im Team zum Erfolg

Moderne Dienstleistungen können nur erfolgreich angeboten werden, wenn die Mitarbeiter/innen ihre Aufgaben mit Teamgeist erfüllen.

Als Grundsatz für unser Handeln gilt, dass...

  • wir bereichsübergreifend als Team arbeiten.
  • wir durch regelmäßige Fort- und Weiterbildung kompetente Ansprechpartner bleiben.
  • faires Verhalten untereinander Grundlage für ein gutes Betriebsklima ist; darauf legen wir großen Wert.
  • wir offen für Verbesserungsvorschläge und Kritik sind. Dadurch steigern wir die Qualität unserer Dienstleistungen.

 

Die Leitung der vhs Tübingen passt das Leitbild regelmäßig an die realen und gesetzlichen Gegebenheiten an.