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212-10210 Wie prägt der Nationalsozialismus Familien?

Lesung und Gespräch mit der Historikerin und Stauffenberg-Enkelin Sophie von Bechtolsheim

Kursdaten:
1 Termin, Di., 18.01.2022, 19:30-21:00 Uhr
ohne Gebühr, vhs, Saal
Kursleitung:

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Sophie von Bechtolsheim

Nach dem Erfolg ihres Buches „Stauffenberg – mein Großvater war kein Attentäter“ erhielt Sophie von Bechtolsheim zahlreiche Briefe und E-Mails, in denen ihr Menschen von sich und ihren Familien erzählten: von den Schuldgefühlen angesichts der eigenen Begeisterung für Hitler, von den Erlebnissen während des Nationalsozialismus und in der Zeit danach und wie diese Zeit bis heute prägende Wirkung in den Familien entfaltet. In ihrem neuen Buch „Stauffenberg. Folgen“ begegnet Sophie von Bechtolsheim diesen Menschen, die ihr von der Prägekraft der Geschichte erzählen und von den Fragen, die uns alle beschäftigen: Aus welchen Motiven handeln wir? Welche äußeren Umstände sind entscheidend? Wie viel Freiheit hat der Einzelne bei der Bestimmung seines Lebens? So entstehen beeindruckende Familiengeschichten der vergangenen knapp 100 Jahre, über die die Autorin im Rahmen der Veranstaltung spricht.

Sophie von Bechtolsheim geb. 1968, ist Historikerin und Kommunikationswissenschaftlerin. Die Enkelin von Claus Schenk Graf von Stauffenberg lebt und arbeitet als Mediatorin

in Oberbayern und setzt sich zudem für den Täter-Opfer-Ausgleich ein. Sie ist verheiratet und hat vier Söhne. Sophie von Bechtolsheim ist stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944.

Moderation: Nikos Andreadis

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Reinhold-Maier-Stiftung.







Termine

Datum
Di., 18.01.2022
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
vhs, Saal, Katharinenstraße 18, 72072 Tübingen



Kursort

vhs, Saal

Katharinenstraße 18
72072 Tübingen

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an:


Dr. Patricia Ober

Patricia Ober
07071 5603-31
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