Jan van Eyck (1390 – 1441) begann als Miniatur-Maler und brachte die altniederländische Malerei auf eine nie wieder erreichte detailgenaue Wiedergabe der realen Welt in der Tafelmalerei. Ausgehend von der Bildtafel „Die Madonna des Kanzlers Rolin“ (um 1430/35) wollen wir sein Werk und das dazu gehörende Umfeld exemplarisch beleuchten. Alle Gemälde und Zeichnungen, die mit seinem Namen verbunden sind, erregen noch heute ungeteilte Bewunderung. So auch der Genter Altar, sein unbestrittenes Hauptwerk. Darüber hinaus steht sein Name auch für die Weiterentwicklung der Maltechnik hin zur Ölmalerei. Als flämischer Maler des Spätmittelalters setzt er mit seiner Kunst, weit über die flämischen Nachfolger hinaus, einen absoluten Maßstab für die gesamte europäische Malerei.
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Abbildung: Die Madonna des Kanzlers Nicolaus Rolin, von Jan van Eyck, Öl auf Holz, um 1435, Louvre, Paris
