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Über Lesen, Schreiben und Nichtstun

Der Schwerpunkt des Schreibens und Lesens von Texten an Schulen und Universitäten liegt mehr darin, ein genormtes Ergebnis abzuliefern. Eigene Lektürezugänge oder das Finden einer eigenen Sprache kommen dabei häufig zu kurz. Im Sinne des Nichtstuns nach Jenny Odell als einer Form des „Etwas anderes“ stellt dieser Vortrag Möglichkeiten und Methoden literarischer Praktiken vor, die nicht nützlich sein wollen, sondern den Blick auf Alternativen weiten können und Lesen und Schreiben als explorativen Prozess denken.

Nina Lenz studierte Germanistik und Literatur- und Kulturtheorie, sowie am Studio Literatur und Theater Tübingen, lebt in Tübingen und schreibt Lyrik und Prosa. Zuletzt veröffentlichte sie in Sinn und Form, Jenny, Literarische Blätter, Open Sewers, Bodensatz und manuskripte. Finalistin beim Hans-Meinke-Preis 2023. 2026 erschien von ihr im Verlag Primapublikationen das Buch “Formulierungen”.
Sie leitet Schreibwerkstätten im Hölderlinturm und das Mentoring-Programm am Studio Literatur und Theater.

Eine Veranstaltung des Literatursommers 2026 der Baden-Württemberg Stiftung“, www.literatursommer.de

Anmeldung erwünscht!
Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Foto: Nina Lenz, ©Maxine Schneider

 

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