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212-10104 Zwischen Verfolgung und Akzeptanz – Das Leben von Juden in den Dörfern und Kleinstädten Südwestdeutschlands

Kursdaten:
1 Termin, So., 17.10.2021, 16:00-17:30 Uhr
ohne Gebühr, vhs, Saal
Kursleitung: Dr. Benigna Schönhagen

Die 1700 Jahre Jüdischen Leben im Gebiet des heutigen Deutschland sind durch eine Abfolge von Wellen der Verfolgung wie Akzeptanz gekennzeichnet. Der Zivilisationsbruch der Schoa war existenziell, er brachte das Ende des deutschen Judentums. Aber auch in den Jahrhunderten davor hatte es mehrfach einschneidende Veränderungen der Lebensbedingungen von Jüdinnen und Juden gegeben. So am Ende des Mittelalters, als mit den Ausweisungen der Juden aus den großen Territorien und Reichsstädten das flache Land zum Rückzugsgebiet wurde  und sich dort nach und nach stabile jüdische Gemeinden entwickeln konnten, das sog. Landjudentum. Nahezu 400 Jahre lang bildete das Leben auf dem Land die vorherrschende Lebensform von Juden im alten Reich. Der Vortrag zeichnet diese Entwicklung nach, zeigt die dabei entstandenen Siedlungsstrukturen und Lebensweisen nach, untersucht das sich wandelnde Selbstverständnis  und fragt insbesondere nach den Konsequenzen, die sich daraus für das Zusammenleben von Christen und Juden ergaben.

Dr. Benigna Schönhagen, Honorarprofessorin am Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen, 2001–2018 Leiterin des Jüdischen Museum Augsburg,; Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Juden in Süddeutschland und Nationalsozialismus.

In Kooperation mit in Kooperation mit dem Förderverein für jüdische Kultur in Tübingen e.V.

Ein Veranstaltung in der Reihe: "Jüdische Lebensentwürfe in Deutschland“, gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.







Termine

Datum
So., 17.10.2021
Uhrzeit
16:00 - 17:30 Uhr
Ort
vhs, Saal, Katharinenstraße 18, 72072 Tübingen



Kursort

vhs, Saal

Katharinenstraße 18
72072 Tübingen

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an:


Dr. Patricia Ober

Patricia Ober
07071 5603-31
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